Patrick Thinius Patrick Thinius

Von der Effizienz-Ökonomie zur Möglichkeiten-Ökonomie

Die Möglichkeiten-Ökonomie ist keine Theorie, die ich am Schreibtisch entwickelt habe. Sie ist das, was ich sehe, wenn ich mit Menschen arbeite, die aufgehört haben, nur noch effizienter werden zu wollen, und angefangen haben, nach ihren eigenen Möglichkeiten zu suchen.

Was diese Menschen gemeinsam haben: Sie fragen nicht mehr „Wie passe ich mich an?“, sondern „Was kann ich gestalten?“. Sie suchen nicht nach der wahrscheinlichsten Entwicklung, sondern nach den Möglichkeiten, die schon da sind, aber bisher nicht gesehen wurden. Sie nutzen KI nicht, um bestehende Prozesse zu beschleunigen, sondern um herauszufinden, was sie eigentlich tun wollen. Und sie setzen nicht die perfekte Lösung von außen um, sondern ihre eigene, auch wenn die nur zehn Prozent des theoretischen Optimums ist – weil diese zehn Prozent zu hundert Prozent Wirklichkeit werden.

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Die Muschel am Ohr – rettet Silicon Palantir die Welt?

Die Muschel am Ohr

Palantir will einen neuen Ozean erschaffen. Ich halte lieber die Muschel hin und höre, was schon da ist.

VON MAX THINIUS

„Schaut her“, ruft der Tech-Bro, „wir haben einen neuen Geist erschaffen!“ – „Schaut her“, antworte ich, während ich ihm eine Muschel ans Ohr halte, „ich habe einen neuen Ozean erschaffen.“ So fasste es Max Leibman auf Mastodon zusammen. Treffender hätte er es nicht formulieren können.

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In zwei Jahren braucht niemand mehr ChatGPT.

Warum wir die interessanteste Technologie seit der Elektrizität fast nur dafür verschwenden, das Alte ein bisschen schneller zu machen. Und warum das nicht so bleiben muss.

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Patrick Thinius Patrick Thinius

Die Kunst über 2026 hinaus kein Roboter zu werden.

Wir erleben derzeit eine seltsame, kollektive Hysterie. Eine ganze Industrie aus Beratern, Futuristen und LinkedIn-Propheten hat es sich zur Aufgabe gemacht, uns permanent einzureden, wir seien defizitär. Der Mensch, so der Tenor, ist ein Auslaufmodell, eine fehlerhafte Software, die dringend ein Update braucht. Wenn wir nicht sofort anfangen, uns „neu zu erfinden“, unser bisheriges Alltagswissen „zu verlernen“ und unsere „Skill Stacks“ zu optimieren, dann werden wir von der Welle der Geschichte hinweggespült.

Ich sage Ihnen mal was: Das ist Unsinn. Es ist gefährlicher Unsinn.

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Patrick Thinius Patrick Thinius

Die KI-Blase wird platzen – und das ist gut so!

Die Stunde Null der Daten-Ära: Wie eine implodierende KI-Blase die digitale Souveränität neu definieren könnte

Das beispiellose amerikanische KI-Monopol steht vor dem Kollaps. Die daraus resultierende Krise könnte jedoch den Keim für eine gerechtere digitale Zukunft legen – eine Zukunft, in der Datenmacht nicht bei Konzernen, sondern beim Bürger liegt. Europa könnte dabei die Führung übernehmen.

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Patrick Thinius Patrick Thinius

Wie KI Medien wieder unabhängig machen kann

Medien sind kein bloßer Informationskanal. Sie sind das Korrektiv einer funktionierenden Demokratie – der Raum, in dem Wirklichkeit verhandelt, überprüft und erklärt wird. Doch dieses Korrektiv ist ins Wanken geraten. Nicht, weil Journalismus an Qualität verliert, sondern weil seine Strukturen von Plattformlogiken überformt wurden.

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Patrick Thinius Patrick Thinius

Wie KI Arbeit, Leben und Sinn wieder verbinden kann

Wir reden über KI, als wäre sie nur ein Werkzeug. Eines, das Prozesse beschleunigt, Kosten senkt, Arbeitskräfte ersetzt – vor allem „ersetzt“, also automatisiert und uns damit „unabhängiger“ von Menschen macht. Doch das ist die alte Logik einer Welt, in der Effizienz das Maß aller Dinge war und Technologie einen Rahmen vorgibt und wir versuchen herauszufinden was diese neue Technologie kann.

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Patrick Thinius Patrick Thinius

Wie werden wir wirklich mit KI leben?

Wir betrachten Künstliche Intelligenz heute eindimensional: Als Werkzeug, das Prozesse automatisiert, Kosten senkt oder Arbeitsplätze ersetzt oder NewWork ermöglicht. Doch das ist nur die industrielle Perspektive – die alte Logik einer Welt, in der Effizienz das Maß aller Dinge war. So einfach ist es nicht.

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Patrick Thinius Patrick Thinius

Welche Narrative braucht die Zukunft?

… Vielleicht muss es heute eher heißen „Made from Germany“, also mit der Intention etwas vertrauensvolles, wertvolles für die Welt zu gestalten. Etwas das nicht nur uns in Deutschland, sondern über die Grenzen hinaus Lebens- und Wirtschaftsqualität garantiert. Und genau damit dafür sorgt, dass wir auf Basis von Werten als das stabilste Land der Welt wahrgenommen werden, an dem man sich orientieren kann. Vermutlich würde das zu wirtschaftlichem wie politischem Einfluss gleichermaßen führen …

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Patrick Thinius Patrick Thinius

German Zukunft statt German Angst

Ich kann es nicht mehr hören wie viel Arbeitsplätze und Prozesse KI einsparen soll. KI gehört zu den Tools die wir gerne falsch einsetzen – aus Angst, aus German Angst. Wir nutzen KI in 96% der Anwendungen um irgendetwas zu automatisieren. Damit begeben wir uns aber in eine Abhängigkeit von wenigen KI-Unternehmen. Wie wäre es, wenn wir statt dessen unsere eigenen Möglichkeiten durch KI potenziell steigern und damit aktiv gestalten. Und damit aussuchen können was WIR mit der KI entwickeln wollen?!

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